Geschichte & Gegenwart

Die amtsfreie Großgemeinde Henstedt-Ulzburg wurde am 01.01.1970 durch den Zusammenschluss der Dörfer Götzberg, Henstedt und Ulzburg gebildet.

Ein Streifzug durch die Geschichte

Ulzburg um 1900Die drei Ursprungsgemeinden entstanden als Bauerndörfer im Mittelalter. Urkundlich erwähnt wurden Ulzburg erstmals im Dezember 1339, Henstedt im Jahr 1343 und Götzberg 1520. Archäologische Funde zeigen, dass bereits seit der Altsteinzeit hier Menschen lebten und in der Bronze- und Eisenzeit schon erste Ansiedlungen bestanden.

Die Dörfer im Mittelalter und in der Neuzeit

Durch seine Lage an einem alten Heer- und Handelsweg (“via regia”) wurde Ulzburg zu einem wichtigen Rastort nördlich von Hamburg bzw. Altona. Im frühen Mittelalter befand sich in der Nähe der Pinnaufurt eine Ringwallburg. Das hiernach benannte Dorf Ulzburg wurde erst später durch Kolonisationsmaßnahmen im Hochmittelalter gegründet. Im Süden des Ortes befand sich eine große, durch Steuerfreiheit privilegierte Hofstelle mit einem königlichen Gasthaus. Spätestens seit 1636 war dieser “Königliche Krug” zugleich eine Zollstätte zur Kontrolle des Warenverkehrs an der Südgrenze des dänischen Gesamtstaates. Unter anderem wurden hier große Ochsenherden nach Hamburg und zur Elbfähre Zollenspieker vorbeigetrieben – als Teil des Fernhandels zwischen Jütland und den deutschen Reichsstädten bzw. den Niederlanden. Entsprechend groß war die Anzahl der Gaststätten im Durchgangsort. Viele Ulzburger verdienten mit Beherbergungen, Bewirtungen und handwerklichen Dienstleistungen einen Großteil ihres Lebensunterhalts. Mit Zunahme des Reiseverkehrs wurde 1764 eine Hauptpoststation eingerichtet. Nach Fertigstellung der ersten holsteinischen “Kunststraße”, der Chaussee von Altona nach Kiel (der heutigen B 4), verlor Ulzburg in den dreißiger Jahren des 19. Jahrhunderts fast gänzlich seine Bedeutung als Transitort. Die Zollstelle wurde nach Harksheide verlegt und die Poststation geschlossen.

Henstedt ist das älteste Dorf der Region. Die Namensendung auf “-stedt” verweist auf eine Gründungszeit im frühen Mittelalter (8. – 10. Jahrhundert). Mit den 17 Vollhufenstellen um dem noch heute vorhandenen Teich, dem “Wöddel”, als Mittelpunkt wurde Henstedt zu einem der größten Bauerndörfer im Amt Segeberg. Seine Ländereien umfassten ein weites Gebiet, darunter auch die Moor- und Heidelandschaft um die Oberalster.
Auch das kleinere Götzberg auf einem Endmoränenhöhenzug ist ein altes Dorf. Nach früheren Überlieferungen sollen hier die ersten Christen der Gegend getauft worden sein, worauf auch die auf alten Karten zu findende Ortsbezeichnung “Gottesberg” hinweist. Die Gemarkung Götzbergs zieht sich weit nach Osten bis zum Forst Endern hin.

Bis in die Neuzeit waren weite Gebiete der Region bewaldet. Wie die anderen Dorfschaften am Kisdorfer Wohld hatten die Henstedter und Götzberger Bauern den Holz- und Holzkohlenverkauf als hauptsächliche Bargeldquelle. Vor allem als durch die Zerstörungen während des Dreißigjährigen Krieges dringend Bauholz benötigt wurde, nahm der Holzschlag große Ausmaße an. Im 18. Jahrhundert kam der Torfabbau und sein Verkauf als Heizmaterial in Altona und Hamburg hinzu.

Agrarreform und Landhandel
im 19. Jahrhundert

Die vernachlässigten landwirtschaftlichen Verhältnisse besserten sich erst nach der “Verkoppelung” von 1795. Bei dieser Agrarreform wurden die zuvor gemeinschaftlichen und zerstückelten Ländereien in größeren Komplexen den einzelnen Bauern als Privateigentum zugeteilt. In der Folge entstanden durch Rodungen und Urbarmachungen von Wald- und Heidegebieten neue bewirtschaftete Flächen. Die Zahl der Hofstellen stieg. Zugleich nahm die Zahl der Handwerker zu. Es entwickelte sich zum Ende des 19. Jahrhunderts ein reger Landhandel. In Henstedt und Ulzburg entstanden Meierei- und Landmaschinenbetriebe, und in Götzberg wurde 1877 die noch heute existierende Windmühle errichtet.
Bahnhof Henstedt-Kisdorf um 1911Henstedt wurde mit dem Bau der Kirche 1888 zum Kirchdorf und durch die preußische Verwaltungsreform zum Amtssitz für die umliegenden Dörfer. In dieser Zeit wurden zahlreiche Geschäfte, Handwerksbetriebe und die Ziegelei Vogelsang gegründet.
In Ulzburg bildeten Milch- und Butterhandel, Fuhrwesen und Gastwirtschaften die wirtschaftliche Grundlage. Durch den Bau der Eisenbahnlinie von Altona nach Kaltenkirchen (AKN) 1884 und der Fertigstellung der Eisenbahnlinie Elmshorn-Barmstedt-Oldesloe (EBO) 1907 erhielt der Ort eine neue Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt im südlichen Holstein

Wirtschaftskrise, Nationalsozialismus
und die Kriegsfolgen

Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs und den folgenden Krisenjahren kam diese wirtschaftliche Entwicklung zum Stillstand.
Nach 1928/29 bildete sich in Henstedt-Rhen, wo sich zuvor nur einige wenige Bauernstellen befanden, eine vom Ortskern abgelegene Siedlung. Viele arbeits- und wohnungslos gewordene Hamburger ließen sich inmitten der aufgeforsteten Parzellen nieder – in oft primitiven Behausungen. Später wurde die Rhener Siedlung durch staatliche Wohnungsbauprojekte gefördert.
WirtschaftskriseDie wirtschaftliche Krise führte zur politischen Radikalisierung. Die Einwohner in Ulzburg, Henstedt und Götzberg wandten sich – wie die Region insgesamt – bereits in den Jahren vor 1933 in großer Zahl dem Nationalsozialismus zu.
Der Zweite Weltkrieg erfasste mit seinen Folgen auch die Dörfer der heutigen Großgemeinde. Ein Großteil der männlichen Bevölkerung wurde während des Krieges getötet. 1943 fanden zahlreiche Hamburger, deren Wohnungen durch die Bombenangriffe zerstört wurden, eine Unterkunft in den hiesigen Gemeinden. In den letzten Kriegswochen und im ersten Nachkriegsjahr wurden viele Flüchtlinge und Heimatvertriebene aus dem Osten hier aufgenommen. Die Einwohnerzahlen in Götzberg, Henstedt und Ulzburg verdoppelten sich. Die Bewältigung der Kriegsfolgen mit Lebensmittel- und Brennstoffknappheit, Arbeitslosigkeit und Wohnungsnot stellte alle Bürger vor schwierige Aufgaben. Zur gemeinsamen kommunalen Verwaltung der Gemeinden Götzberg, Henstedt, Ulzburg, Alveslohe, Ellerau und Wakendorf II wurde 1946 das Amt Ulzburg geschaffen.

Wachstumsgemeinden am Rand der Großstadt

Altes RathausDie niedrigen Grundstückspreise und die vorhandenen Eisenbahn- und Busverbindungen machten die ehemaligen Bauerndörfer vor den Toren Hamburgs bald zu beliebten Wohnorten. Seit Ende der fünfziger Jahre kam es zu einer anhaltenden Zuzugsbewegung – insbesondere aus der nahen Großstadt. Es entstanden große Neubausiedlungen in Ulzburg, Ulzburg-Süd und auf dem Rhen. Der Bauboom mit den damit verbundenen Problemen in der Infrastruktur führte 1960 zur Gründung des Planungsverbandes Henstedt-Ulzburg, um für die beiden benachbarten Orte gemeinsame Bauleitpläne aufzustellen und die Wasserversorgung zu sichern.
Ab 1965 erhielt die Gemeinde Ulzburg eine eigene hauptamtliche Verwaltung. Auch Henstedt hätte gern eine solche Lösung für sich in Anspruch genommen, nachdem der Einwohnerzuwachs im Ortsteil Rhen weit vorangeschritten war und hier genauso viele Menschen lebten wie im alten Dorf Henstedt. Von den verschiedenen Neuordnungsplänen für das Hamburger Randgebiet wurde schließlich der Vorschlag des Kreises Segeberg und der Kieler Regierung – zunächst gegen Bedenken der beteiligten Gemeinden – in die Tat umgesetzt und die Gemeinden Henstedt und Ulzburg zur Großgemeinde zusammengelegt. Götzberg, das sich seinen dörflichen Charakter bewahrt hatte, schloss sich ebenfalls der neuen Großgemeinde an.
Das am 01.01.1970 gegründete Henstedt-Ulzburg blieb eine Wachstumskommune. Gemeindevertretung 1960Sie wies jahrelang den höchsten Bevölkerungszuwachs aller Gemeinden des Landes auf. Von ca. 9.500 (1970) stiegt die Einwohnerzahl binnen zehn Jahre auf über 18.700 (1980). Nach der stürmischen Entwicklung bis zur Mitte der siebziger Jahre wurde jedoch eine Phase langsameren Wachstums eingeleitet und die Infrastruktur erheblich verbessert. Henstedt-Ulzburg hat heute in weiten Bereichen den Charakter einer Gartenstadt.

Beliebte Wohngemeinde im Grünen

Heute leben über 25.000 Menschen in Henstedt-Ulzburg. Ihren Einwohnern bietet die Großgemeinde viele Vorzüge.

Gute Naherholungsmöglichkeiten

Das Gemeindegebiet liegt inmitten einer typisch holsteinischen Knicklandschaft, die oft bis an die Wohngebiete heranreicht. Abseits der Hauptverkehrswege finden Erholungssuchende ein umfangreiches Wegenetz zum spazieren gehen, Wandern oder Radfahren vor. Schon nach wenigen hundert Metern gerät die freie Landschaft ins Blickfeld und lädt zum Verweilen ein. Dabei bietet sich im kleinräumig strukturierten Gemeindegebiet viel Abwechslung. Im Süden ist es der gewundene Lauf der Oberalster mit Feuchtwiesen und den naturnahen Restmoorflächen um die Alsterquelle und das Schlappenmoor. Im Osten bietet sich eine wellige Hügellandschaft um Henstedt-Wohld und Götzberg mit dem angrenzenden Wald Endern dar. Im Ort selbst finden sich verschiedene Grünzonen mit Gartenanlagen, Biotopen und Pferdeweiden, dazu die Naherholungsbereiche Krambek/Pinnau und der Bürgerpark Beckersberg. Im Westen durchziehen Feldgehölze, Hecken und Wegstücke die landwirtschaftlich genutzten Flächen von Westerwohld. Das unmittelbar an die Gemeinde grenzende Waldgebiet Staatsforst Rantzau ist von Ulzburg-Süd aus leicht zu erreichen.

Angebote auch für Kinder und Jugendliche

Die jüngsten Mitbürger finden in den Kindertagesstätten eine sehr gute fachliche Betreuung. In allen Ortsteilen gibt es mehrere gut ausgestattete Spielplätze. Alle Schularten befinden sich am Ort. Die Grund- und Hauptschule wurde erweitert und modernisiert. Ein Schulzentrum für Realschule und Gymnasium wurde neu gebaut. Eine weitere Realschule mit integriertem Jugendfreizeitheim ist im Ortsteil Rhen errichtet worden.
In der Nähe des Schulzentrums befindet sich das Jugendforum “Tonne” mit seinem begrünten Bogendach. Das Programmangebot der offenen Jugendarbeit wird gern genutzt. Speziell für Jugendliche wurden im gesamten Gemeindegebiet mehrere Streetballanlagen, Bolzplätze und eine Skateranlage geschaffen.

Reges Vereinsleben und moderne Sportanlagen

Ein charakteristisches Merkmal des Gemeindelebens sind die regen Aktivitäten der verschiedenen Vereine, die einen weiten Bereich vom sozialen Engagement über Sport und Kultur bis zur Geselligkeit umfassen. Sie tragen dazu bei, dass sich auch die Neubürgerinnen und Neubürger in Henstedt-Ulzburg bald heimisch fühlen können. Um ihren sportbegeisterten Einwohnern gute Betätigungsmöglichkeiten zu bieten, hat die Gemeinde in den letzten Jahren mehrere moderne Sportanlagen und Sporthallen gebaut oder den Sportstättenbau durch die Vereine finanziell unterstützt. Die Sportvereine und kommerzielle Betreiber bieten den Bürgerinnen und Bürgern eine große Auswahl an auszuübenden Sportarten an. Für die Freunde des Reitsports finden sich mehrere Reithallen und Freianlagen im Ort und in der Umgebung. Mehrmals wurde Henstedt-Ulzburg vom Landessportverband als “Sportliche Gemeinde” ausgezeichnet.

Vielfältige Freizeitmöglichkeiten und kulturelle Angebote

Beliebte Ziele im Sommer sind das Naturfreibad Beckersberg und die Minigolfanlage an der Beckersbergstraße. Das Bürgerhaus dient den örtlichen Vereinen und Verbänden als zentraler Treffpunkt. Sein großer Festsaal kann für kulturelle Veranstaltungen und Feiern genutzt werden. Das Forum im Schulzentrum und der Ratssaal im Rathaus stehen ebenfalls zur Verfügung. Am Beckersbergsee befindet sich die von der privaten Gertraud und Heinz Manke-Stiftung errichtete Kulturkate. Sie ist Begegnungs- und Tagungsstätte für den Hausfrauenbund und den Seniorenbeirat. Hier veranstaltet die Kulturförderungsvereinigung “Forum” Lesungen, Musikabende und Ausstellungen. Darüber hinaus organisiert dieser Verein beliebte Veranstaltungen wie das Gemeindefest, die Aufführung von Weihnachtsmärchen und Musikkonzerte von Klassik bis Pop. Zum kulturellen Leben tragen auch mehrere Chöre, Theatergruppen und die Kreismusikschule bei. Die Gemeinde- und Schulbibliothek im Schulzentrum verfügt über ein vielseitiges Angebot an Büchern, Zeitschriften, Spielen, Musikkassetten und –CDs für jedes Alter. Auch ein Internet-Anschluss steht hier für die Besucher bereit.
Die Volkhochschule bietet ein zeitgemäßes Kursprogramm mit immer neuen Schwerpunkten in jedem Semester.

Günstige Verkehrsverbindungen

Nicht zuletzt durch die nahegelegene Großstadt ist Henstedt-Ulzburg attraktiv. Ein Hauptaugenmerk der Ortsentwicklung gilt deshalb der Verkehrsplanung. Seit 1997 wird die Strecke A1 der AKN zu einer modernen zweigleisigen Schnellbahn ausgebaut. Mit der Fertigstellung sind alle höhengleichen Kreuzungen von Bahn und Straße verschwunden. Dadurch wird ein Zehn-Minuten-Taktfahrplan in Richtung Hamburg möglich. Zugleich wird der neue Bahnhof Henstedt-Ulzburg mit P+R-Anlagen und einer zusätzlichen Buslinie die Attraktivität des öffentlichen Personennahverkehrs weiter steigern.
Der neue Autobahnzubringer im Norden des Ortsteils Ulzburg macht die Großgemeinde noch schneller über die BAB A7 erreichbar und entlastet zugleich den innerörtlichen Straßenverkehr

Wirtschaftlich im Aufschwung

Als Teil der Metropolregion Hamburg und mit seiner ausgezeichneten Verkehrsanbindung ist Henstedt-Ulzburg ein günstiger Gewerbestandort. In den Anfangsjahren war es zunächst schwierig, bei der starken Konkurrenz der benachbarten Städte Wirtschaftsbetriebe in der Großgemeinde anzusiedeln. Doch die Anstrengungen der Kommunalpolitik zur Stärkung der Wirtschaftskraft haben sich ausgezahlt, und viele wohnungsnahe Arbeitsplätze sind geschaffen worden.

Attraktives Einkaufs- und Dienstleistungsangebot

In den Kernbereichen der Ortsteile Ulzburg, Henstedt und Rhen sind mehrere Dienstleistungs- und Einzelhandelsbetriebe entstanden, wobei sich um die Marktplätze in Rhen und Ulzburg attraktive Einkaufszentren entwickelten. Die Anziehungskraft der Einkaufs- und Verbrauchermärkte im Gewerbegebiet Ulzburg-Nord reicht weit über die Gemeindegrenzen hinaus. Auch die ärztliche Versorgung wurde stetig verbessert; im Ortsteil Rhen eröffnete 1975 die Paracelsus-Klinik ihren Betrieb.

Krisenunabhängige Arbeitsplätze am Ort

Sinnvoll von der Wohnbebauung getrennt, findet die Ansiedlung weiterer Betriebe vor allem in den Gewerbegebieten Henstedt-Rhen und Ulzburg-Nord statt. Hier hat sich eine Vielzahl kleiner und mittlerer Betriebe aus unterschiedlichen Branchen niedergelassen. Dank der Vielfalt der Produktionspalette von der Metallverarbeitung und Reifenherstellung bis zum EDV-Bereich ist die Gemeinde wirtschaftlich unabhängig von einer Einzelbranche, und die Arbeitsplätze bleiben bei Konjunkturschwankungen weitgehend sicher.
Vor allem das größere Gewerbegebiet Ulzburg-Nord stellt den Schwerpunkt der künftigen Wirtschaftsentwicklung dar. An dem neuen Autobahnzubringer entstehen weitere voll erschlossene Gewerbebauflächen für die Ansiedlung emissionsarmer Betriebe. Henstedt-Ulzburg steht am Beginn des Wandels von einer Pendler- zu einer Arbeitsplatzgemeinde.

Vorausschauende Ortsplanung

Zusätzliche Impulse setzt die Kommunalpolitik in der künftigen Ortsentwicklung. Mit der Neugestaltung und Erweiterung des Marktplatzes, dem neuen Rathaus, dem künftigen Bahnhof und dem Ausbau des Ulzburg-Centers wird Ulzburg-Mitte schrittweise zum modernen und attraktiven Ortszentrum weiterentwickelt. Im Ortsteil Rhen setzt der Bau der zweiten Realschule mit Sporthalle und einem Jugendtreff neue Akzente in der Wohnqualität. Der Ortsteil Ulzburg-Süd mit der AKN-Haltestation wird in seinem Charakter als Einfamilien- und Reihenhaussiedlung abseits von Durchgangsstraßen fortentwickelt und stellt den Schwerpunkt der weiteren Wohnbebauung dar.
Bei aller Bautätigkeit wird Henstedt-Ulzburg eine Gemeinde im Grünen bleiben. Durch den neuen Landschaftsplan werden die großflächigen Naturräume Kisdorfer Wohld und Oberalsterniederung von Bebauungen freigehalten und weitere wertvolle Kleinbiotope gesichert. Ein Aufforstungsprogramm soll künftig zusätzliche standortgerechte Mischwälder entstehen lassen.
In Henstedt-Ulzburg können sich unsere Bürgerinnen und Bürger wohlfühlen.