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Gemeinde Henstedt-Ulzburg

Vorstellung des neuen Mitarbeiters für Bevölkerungsschutz: Steve Grube soll Henstedt-Ulzburg krisenfester machen

Drei Personen vor dem Rathaus.

Was tun, wenn etwas passiert – mit dieser Thematik setzt sich Steve Grube ab sofort in der Gemeindeverwaltung Henstedt-Ulzburg auseinander. Seit dem 1. September ist er als neuer Mitarbeiter für den Bevölkerungsschutz zuständig. Seine neue Aufgabe im Rathaus hat ein klares Ziel: Die Gemeinde soll für Krisen und außergewöhnliche Schadenslagen besser vorbereitet sein.

„Wenn der Krisenfall eintritt, was wir natürlich nicht hoffen, dann wollen wir bestmöglich vorbereitet sein. Genau dafür wird Steve Grube als unser neuer Mitarbeiter für den Bevölkerungsschutz sorgen“, sagt Bürgermeisterin Ulrike Schmidt. „Wir merken, dass das Thema aufgrund der vielfältigen Geschehnisse auch bei den Henstedt-Ulzburgerinnen und Henstedt-Ulzburgern immer mehr in den Fokus rückt. Sowohl in der Verwaltung als auch der Kommunalpolitik gab es schon länger den Wunsch, den Bevölkerungsschutz fest in der Verwaltungsarbeit zu verankern. Insofern ist diese Stellenbesetzung ein ganz konkreter Schritt in diese Richtung.“ 

Steve Grube ist 39 Jahre alt und kommt aus Henstedt-Ulzburg. Als stellvertretender Gemeindewehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Henstedt-Ulzburg und Vorstandsmitglied im Kreisfeuerwehrverband Segeberg sind ihm die Themen Zivil- und Katastrophenschutz bereits bekannt. „Durch seine ehrenamtlichen Tätigkeiten bringt Steve Grube praktische Erfahrungen aus dem Einsatz- und Krisenmanagement mit. Wir werden davon profitieren, dass er dieses Wissen künftig direkt in die Verwaltungsarbeit einfließen lässt“, erklärt Colja Peglow als Fachbereichsleiter „Ordnung und Soziales“, dem der Mitarbeiter für Bevölkerungsschutz zugeordnet ist. „Wir starten in Henstedt-Ulzburg in Sachen Bevölkerungsschutz nicht komplett bei null und haben mit der Erarbeitung eines Gefahrenabwehrbedarfsplans bereits einen wichtigen Schritt getan. Aber es gibt auch noch viel zu tun, um die Gemeinde bestmöglich für den Krisenfall aufzustellen – es ist wichtig, dass mit der neuen Stelle nun mehr Ressourcen dafür da sind.“

Ein Schwerpunkt von Steve Grube wird der Aufbau eines Krisenstabes innerhalb der Gemeindeverwaltung sein. Strukturen, Zuständigkeiten und Abläufe sollen so entwickelt werden, dass die Verwaltung im Ernstfall schnell und koordiniert reagieren kann. Auch die geplanten Notfallinformationspunkte im Gemeindegebiet gehören zu seinem Aufgabenbereich. Sie sollen Bürgerinnen und Bürgern als Anlaufstellen dienen, wenn beispielsweise Stromversorgung, Telefon- oder Mobilfunknetze ausfallen und gewohnte Informationswege nicht mehr funktionieren und zum Beispiel ein Notruf abgesetzt werden muss. „Doch Vorsorge bedeutet nicht nur Organisation hinter den Kulissen. Auch die Information der Bevölkerung soll weiterentwickelt werden. Die Gemeinde will ihre Bürgerinnen und Bürger künftig noch gezielter darauf vorbereiten, was im Krisenfall zu tun ist und wo verlässliche Informationen erhältlich sind“, so Steve Grube, der nicht nur einen herzlichen Empfang in der Verwaltung genossen hat, sondern auch viel Elan mitgebracht hat. „Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und habe die ersten Tage bereits zur Orientierung genutzt und Prioritäten festgelegt.“