Spatenstich bei einem wichtigen Bauprojekt der Gemeinde: Arbeiten am Feuerwehrhaus Süd haben begonnen
Nach etwa fünf Jahren Planung ist der Neubau des Feuerwehrhauses Süd am Kiefernweg gestartet. Kürzlich fand mit dem Spatenstich ein wichtiger Meilenstein des Projekts statt. Bürgermeisterin Ulrike Schmidt stach dafür nicht nur gemeinsam mit Lars Möller, Fachbereichsleiter „Grundstücks- und Gebäudemanagement“ und Colja Peglow, Fachbereichsleiter „Ordnung und Soziales“, symbolisch die Spaten in die Erde. Auch waren Antonia Schnittger von dem Architekturbüro Schnittger Architekten + Partner GmbH, das für die Planung des Bauvorhabens die Hauptverantwortung trägt, Marc-Oliver Peters von der SOCOTEC Ingenieure AG, und Moritz Heinrichs sowie Oliver Meyer von der Waack + Dähn Ingenieurbüro GmbH mit dabei. Aus der Politik wurden Bürgervorsteher Henry Danielski und Tobias Gerdtz-Daßelaar, Vorsitzender des Bauausschusses, Michael Meschede, Vorsitzender des Planungsausschusses, sowie Waldemar Bianga, Vorsitzender des Feuerwehrausschusses, zum Spatenstich eingeladen. Natürlich schwangen auch Gemeindewehrführer Dietrich Vahldiek und Kristian Buch als Henstedter Ortswehrführer, die später in das Feuerwehrhaus Süd umziehen wird, die Spaten – und brachten zahlreiche interessierte Kameradinnen und Kameraden zu dem Termin mit.
„Der heutige Spatenstich ist ein besonderer Moment. Wir investieren als Gemeinde hier nicht nur in unsere Feuerwehr, sondern in die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger“,
sagte Bürgermeisterin Ulrike Schmidt.
„An den Planungen waren viele Akteurinnen und Akteure beteiligt. Es war nicht immer einfach. Die Feuerwehr hat ihre Expertise eingebracht – ihre Bedarfe sind mit eingeflossen. Die Fachplanungsbüros haben gemeinsam mit unseren Fachbereichen großartige Arbeit geleistet. Der Neubau des Feuerwehrhauses Süd ist ein tolles Gemeinschaftswerk. Auch im Namen des Bürgervorstehers Henry Danielski danke ich allen Beteiligten für diese Zusammenarbeit!“
Der Neubau des Feuerwehrhauses Süd wird knapp elf Millionen Euro kosten.
„Der abgesteckte Kostenrahmen wird voraussichtlich eingehalten“,
so Ulrike Schmidt.
„Die bisherigen Ausschreibungsergebnisse haben bereits erste Einsparungen ergeben. Die Verwaltung ist weiterhin zuversichtlich, das Projekt innerhalb des gesetzten finanziellen Rahmens realisieren zu können.“
Im März 2028 soll das fertige Gebäude offiziell an die Ortswehr Henstedt übergeben werden.
Bereits im Jahr 2019 wurden von der Gemeinde erste Teilflächen am Kiefernweg erworben.
„Damals stand noch nicht fest, wie groß das Feuerwehrhaus werden soll. Zunächst war eine Wache mit drei Stellplätzen für Feuerwehrfahrzeuge vorgesehen. Doch schnell wurde klar, dass dies den Bedarf nicht decken wird, denn die komplette Ortswehr Henstedt sollte in das neue Gebäude umziehen“,
erklärte Lars Möller.
„Im Jahr 2022 wurde die Planung daher vom Feuerwehrausschuss angepasst.“
Durch eine europaweite Ausschreibung hat die Verwaltung daraufhin die notwendigen Planungsleistungen vergeben.
„Sowohl die Vorplanung als auch die fertige Entwurfsplanung wurden intensiv vorbereitet und im Feuerwehrausschuss und im Bauausschuss gemeinsam beraten. Am 12. Dezember 2024 gaben beide Ausschüsse grünes Licht für den Neubau“,
so der Fachbereichsleiter „Grundstücks- und Gebäudemanagement“.
„Anfang 2025 hat die Gemeinde den Bauantrag gestellt und auch die notwendige Änderung des Bebauungsplanes beschlossen. Die Baugenehmigung des Kreises Segeberg lag im September 2025 vor. Aufgrund der guten Vorbereitung durch Verwaltung und den Fachplanenden konnte die Ausführungsplanung ohne weitere Auflagen umgesetzt und die Fachgewerke ausgeschrieben werden.“
Wie er erklärt, ist ein Großteil der Gewerke vergeben, gestartet wird mit den Erdbauarbeiten.
Die Freiwillige Feuerwehr Henstedt will mit 80 Personen und sieben Fahrzeugen den Neubau beziehen. Dass nun der Spatenstich stattgefunden hat, ist auch für die Kameradinnen und Kameraden ein Grund zur Freude.
„Wir sind sehr zufrieden“,
sagte Gemeindewehrführer Dietrich Vahldiek.
„Das neue Gebäude entspricht nicht nur den Vorgaben des Landes, sondern auch den Wünschen der Feuerwehr.“
Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses Süd wird an der Westseite der Norderstedter Straße auch ein Geh- und Radweg geschaffen, der die Verkehrssicherheit insbesondere für die mit dem Fahrrad oder zu Fuß ankommenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden erhöhen soll. Parallel zur Baumaßnahme wird durch die benachbarte Bioenergie Haidbarg eine ökologische Wärmeerzeugungsanlage mit regionaler Biomasse errichtet, die später auch das gesamte Wärmenetz in der Umgebung mit nachhaltiger Wärme versorgen wird.
