Ehemaliger SVR-Treff bekommt auf Antrag des Beirats Inklusion eine Rampe und einen Handlauf

Roberto Majkus vom „Technischen Gebäudemanagement“ und Maik Ritzrau als Koordinator der Ganztagschule gemeinsam mit Bernd Thomas und Birgit Groth vom Beirat Inklusion sowie Uwe Groth vom Seniorenbeirat (von links) an der neuen Rampe.

Eine kleine Hürde weniger: Um mobilitätseingeschränkten Menschen den Zugang zum ehemaligen SVR-Treff bei der Gemeinschaftsschule auf dem Rhen, Schäferkampsweg 34, zu erleichtern, wurde im Eingangsbereich eine Rampe angebracht. Das Gebäude ist mittlerweile nicht nur das Zuhause der dortigen Offenen Ganztagsbetreuung (OGTS), es wird auch für externe Veranstaltungen genutzt. Der dortige Absatz ist nun beispielsweise für Besuchende, die einen Rollatoren nutzen oder die nicht mehr so gut im Treppensteigen sind, einfach zu überwinden. Für zusätzlichen Halt wurde außerdem ein Handlauf angebracht. Die Anregung zu dieser Maßnahme kam von Birgit Groth aus dem Beirat Inklusion für Menschen mit Behinderung und ihrem Mann Uwe Groth aus dem Seniorenbeirat. 

„Wir waren hier vor etwa einem Jahr auf einer Veranstaltung, bei der ein Gast an dieser Stelle gestürzt ist. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, haben wir üben den Beirat Inklusion einen entsprechenden Antrag für eine Rampe mit Handlauf in die Politik gebracht – und sind hartnäckig am Ball geblieben, damit Beides umgesetzt wird“,

sagte Birgit Groth.

„Nun bin ich aber sehr glücklich, dass Henstedt-Ulzburg wieder ein kleines Stück barrierefreier geworden ist. Vor allem freut mich, dass der Handlauf installiert wurde, auch wenn er laut DIN-Norm gar nicht nötig gewesen wäre. Denn ich bin mir sicher, dass er vielen Menschen, die hier Veranstaltungen besuchen, nützlich sein wird.“

Wie Uwe Groth erklärte, helfe die Rampe in Kombination mit dem Handlauf auch vielen Seniorinnen und Senioren, sicher in das und aus dem Gebäude zu kommen.

„Wenn wir dadurch Unfälle vermeiden, ist das doch eine feine Sache“,

sagte auch Maik Ritzrau, der als OGTS-Koordinator täglich in den Räumlichkeiten arbeitet.

„Unser Inneneingang ist bereits komplett barrierefrei, sodass dieser durch Rollstuhlfahrende genutzt werden kann. Insofern ist das Haus nun für alle gute erreichbar.“ 

Nachdem der Bildungs-, Jugend-, Kultur- und Sportausschuss nach dem Antrag des Beirats Inklusion die Verwaltung in seiner Sitzung am 30. September 2025 mit der Herstellung eines barrierefreien Zugangs am Haus der OGTS beauftragt hatte, nahm Roberto Majkus aus dem Sachgebiet „Technisches Gebäudemanagement“ sofort seine Arbeit auf.

„Ich habe für diese Maßnahme mit Metallbau Stadler eine Firma aus der Region beauftragt. Sie hat die Arbeiten gut, schnell und zuverlässig umgesetzt“,

erklärte er.

„Es ist schön, dass der Beirat Inklusion für Menschen mit Behinderung nun mit dieser Lösung zufrieden ist.“

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