Freie Fahrt bereits Ende 2026: Sanierung der Wilstedter Straße schreitet voran

Mario Soltau, Steffen Heydecke, Lars Timm und Guido Schramm (von links). Foto: WZV

Seit Herbst 2024 wird die Wilstedter Straße saniert, damit der dortigen „Buckelpiste“ ein Ende gesetzt wird. Die Arbeiten an dem Gemeindeverbindungsweg (GIK 106) haben bereits im Oktober 2024 in einem ersten Bauabschnitt begonnen. Im Mai 2025 wurde der zweite Bauabschnitt angefangen und seit Oktober wird am dritten Bauabschnitt von der Norderstedter Straße bis zum Immbarg gearbeitet. Wie sich dabei zur Freude des Straßenbaulastträgers Wege-Zweckverband der Gemeinden des Kreises Segeberg (WZV) und der Gemeinde Henstedt-Ulzburg herausgestellt hat, wird die Sanierungsmaßnahme der Wilstedter Straße früher als ursprünglich geplant beendet. Voraussichtlich bereits 2026 statt erst im August 2027 soll dort freie Fahrt gelten. Von dem Baufortschritt überzeugten sich kürzlich alle an dieser Maßnahme Beteiligten: Mitarbeitende des WZV, der Gemeinde, der Baufirma „Eurovia“ und des Ingenieurbüros „Wasser- und Verkehrs-Kontor“.

„Bisher liefen die Baumaßnahmen reibungslos und vor dem Zeitplan“,

sagt Mario Soltau, der beim WZV die Abteilung „Straßenmanagement“ leitet und die Sanierung der Wilstedter Straße koordiniert.

„Der vorzeitige Abschluss der Arbeiten hat viele kleine Gründe.“

Ein Grund ist, wie er erklärt, dass sich die Qualität des Untergrunds der Straße als besser herausstellte, als es die ersten Bodenproben annehmen ließen.

„Dadurch musste nicht die gesamte Frostschutzschicht auf der 1,4 Kilometer langen Straße ausgetauscht werden, sondern nur punktuell“,

so Mario Soltau.

„Zudem ist die Zusammenarbeit mit SH Netz und dem Zweckverband Wasserversorgung als den zuständigen Strom- und Wasserversorgern gut verlaufen. Sie konnten quasi parallel ‚in‘ der Straße arbeiten.“

Wartezeiten aufgrund von gegenseitigen Abhängigkeiten – die bei anderen Baustellen der Regel entsprechen – konnten somit deutlich reduziert werden.

„Ein weiteres Lob geht an die Anwohnerinnen und Anwohner, durch deren Akzeptanz zeitliche Verzögerungen verhindert wurden. Durch das gute Zusammenspiel wurden die acht kleinen Bauabschnitte auf drei große reduziert, das heißt es konnte und kann mehr Strecke ‚in einem Rutsch‘ saniert werden“,

erklärt der WZV-Abteilungsleiter „Straßenmanagement“.

Nicht nur der WZV, auch die Gemeinde Henstedt-Ulzburg freut sich über den Baufortschritt und die frühere Fertigstellung.

„Die Wilstedter Straße ist eine wichtige Ost-West-Verbindung. Für viele Verkehrsteilnehmende ist es also eine tolle Nachricht, dass die Sanierung bereits Ende dieses Jahres abgeschlossen sein soll“,

sagt Bürgermeisterin Ulrike Schmidt.

„Und auch die Anwohnenden werden aufatmen, denn für sie gab es in den vergangenen Monaten viele Einschränkungen.“

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