Sprechzeiten der Inklusionsbeauftragten: Welche Themenschwerpunkte wurden in 2025 angesprochen?

Die beiden Inklusionsbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Britta Brünn (links) und Uta Herrnring-Vollmer, laden auch in diesem Jahr herzlich zu ihren Sprechstunden ein. Foto: Inklusionsbeauftragte

Was können die Inklusionsbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Britta Brünn und Uta Herrnring-Vollmer, für die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Henstedt-Ulzburg im Speziellen und im Allgemeinen tun? Diese Frage stellen sich die Beiden jedes Jahr aufs Neue. Über verschiedene Wege sind sie erreichbar und wirken stets an zahlreichen Projekten mit. Auch in dieses Jahr starten Britta Brünn und Uta Herrnring-Vollmer wieder mit frischem Elan. An dieser Stelle möchten die Inklusionsbeauftragten einen kleinen Überblick über die Themenfelder und Beratungen aus dem Jahr 2025 geben.

„In 2025 gab es in unseren Sprechstunden insgesamt 55 Anfragen. Dabei ging es überwiegend um Fragen rund um den Schwerbehindertenausweis, den Pflegebereich, Parken/Parkerleichterungen sowie Verkehr, Arbeitswelt, die Barrierefreiheit, den Fahrdienst/ÖPNV, Betreuung, Wohnen, Sport, die Beschaffung des Euroschlüssels sowie sonstige Informationen. Außerdem geben wir Informationen zu den Formularen und den üblichen Vorgehensweisen“,

sagt Britta Brünn und Uta Herrnring-Vollmer fügt hinzu:

„In manchen Fällen können wir die Fragen nur bedingt beantworten. So erhielten wir zum Beispiel den Hinweis, dass eine Packstation im Gemeindegebiet nicht barrierefrei zu nutzen ist. Schnell wurde klar, dass dies kein ausschließliches Problem in Henstedt-Ulzburg ist. Mit Hilfe der Politik und auch der Verwaltung haben wir dazu von der DHL Group interessante Informationen bekommen. Uns wurde erklärt, dass dem Unternehmen die barrierefreie Erreichbarkeit und Nutzbarkeit seiner stationären Einrichtungen grundsätzlich ein wichtiges Anliegen ist. Es könne jedoch nicht gewährleistet werden, dass die Packstationen überall barrierefrei erreichbar sind. Von den sieben Packstationen in unserer Gemeinde sind immerhin fünf barrierefrei erreichbar. Und wir wissen nun auch, dass wir die jeweiligen Standortgeber der Packstationen ansprechen müssen, wenn es um die Einrichtung von behindertengerechten Parkplätzen in deren Nähe geht. Wir bleiben hier am Ball und haben auch die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, Michaela Pries, eingebunden.“

Neben den Sprechstunden und den daraus entstehenden Themen ist den beiden Inklusionsbeauftragten auch die Zusammenarbeit mit den Sprach- und Kulturmittlerinnen der Gemeinde wichtig.

„In einigen Fällen verweisen wir auf spezialisierte Beratungsstellen. Daher ist eine gute Vernetzung der Institutionen vor Ort und überregional wichtig“,

erklären die Beiden. Weitere Informationen zum Wirken der Inklusionsbeauftragten können in den Jahresberichten der vergangenen Jahre auf den Seiten der Inklusionsbeauftragten für Menschen mit Behinderung nachgelesen werden.

Die Beratungen der Inklusionsbeauftragten werden auch in diesem Jahr zweimal im Monat im Rathaus angeboten. Jeweils am zweiten Donnerstag von 16 bis 18 Uhr steht Britta Brünn für Informationen bereit und jeweils am vierten Freitag von 10 bis 12Uhr ist Uta Herrnring-Vollmer für Fragen sowie Anliegen da. Da beide ehrenamtlich arbeiten und sich bestmöglich auf die Beratungen vorbereiten möchten, ist eine Terminvereinbarung unter der Angabe von weiteren Informationen notwendig. Diese kann über einen Anmeldebogen, der auch am Empfang des Rathauses auf Nachfrage zu bekommen ist, erfolgen. Er kann dort auch abgegeben oder per E-Mail an inklusionsbeauftragte@ehrenamt-hu.de gesendet werden. Die nächsten Sprechzeiten finden am Donnerstag, 12. Februar, von 16 bis 18 Uhr mit Britta Brünn und am Freitag, 27. Februar, von 10 bis 12 Uhr mit Uta Herrnring-Vollmer statt. Im März berät Britta Brünn am Donnerstag, 12. März, von 16 bis 18 Uhr. Der Termin am 27. März fällt aufgrund der Osterferien aus.

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