Nach Brand im Umkleidegebäude – Gemeinde leitet in Abstimmung mit SVHU Schritte für eine Übergangslösung ein

Am Morgen des 01.01.2026 ist das Umkleidegebäude auf der Sportanlage in der Bürgermeister-Steenbock-Straße durch einen Brand zerstört worden. Das über 60 Jahre alte Gebäude ist mit dem Jahreswechsel 2025/26 in das wirtschaftliche Eigentum der Gemeinde Henstedt-Ulzburg übergegangen.

„Der Brand hat die Arbeit vieler Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr über mehrere Stunden gebunden. Ich danke für dieses Engagement und bin froh, dass es durch die Flammen zu keinem Personenschaden kam“,

sagt Bürgermeisterin Ulrike Schmidt.

„Jedoch zieht der Brand massive Auswirkungen auf unseren Vereinssport nach sich. Wir als Verwaltung arbeiten daran, schnellstens für eine Übergangslösung zu sorgen – und stehen dabei auch im engen Austausch mit dem Sportverein Henstedt-Ulzburg (SVHU).“

Wie sie erklärt, hat die Verwaltung den Schaden am 02.01.2026 der Gebäudeversicherung mit der Bitte um Schadensregulierung angezeigt. Der Schaden wird seitens der Verwaltung auf rund 550.000 Euro geschätzt. Grundlage hierfür ist eine Sachwertermittlung der Verwaltung, die auch die von der Gemeinde angeschafften Containeranbauten berücksichtigt. 

„Die Verwaltung hat das Schadensereignis und die Folgen am heutigen Dienstagvormittag in einem Gespräch mit Vorstand und Geschäftsführung des SVHU besprochen und die weitere Vorgehensweise abgestimmt“,

erklärt Lars Möller als Leiter des „Grundstücks- und Gebäudemanagements“.

„Kurzfristig wird zunächst die Stromversorgung der Flutlichtanlage wiederhergestellt, die bislang im Umkleidegebäude untergebracht war. Parallel dazu leitet die Verwaltung das Vergabeverfahren für die Beschaffung einer ausreichend dimensionierten Containeranlage ein, um möglichst kurzfristig in Abstimmung mit dem SVHU Umkleidemöglichkeiten und Sanitäranlagen für den Fußball bereitzustellen.“

Wie er erklärt, werde die Anlage nach dem Rückbau der Brandruine auf der gleichen Fläche wie zuvor aufgestellt.

„Derzeit liegt allerdings noch keine Freigabe der Kriminalpolizei und der Gebäudeversicherung vor, die Verwaltung ist hier jedoch in intensivem Austausch und drängt auf eine zügige Umsetzung“,

so Lars Möller.

„Auf Wunsch des Vereins prüft die Verwaltung zudem die Bereitstellung eines Toilettenwagens als Überbrückung bis zur Aufstellung der Containeranlage.“

Der SVHU nehme zudem Kontakt mit anderen – auch auswärtigen – Sportvereinen auf, um gegebenenfalls ausweichen zu können. 

„Parallel zu diesen Übergangsmaßnahmen erfolgt in Kürze wie geplant das Vergabeverfahren für die Planungsleistungen des Neubaus, der auf der Parkplatzfläche vorgesehen ist. Der geltende Bebauungsplan befindet sich derzeit im Änderungsverfahren, um den Neubau an diesem Standort zu ermöglichen“,

sagt der Leiter des Grundstücks- und Gebäudemanagements.

„Nach Inbetriebnahme des Neubaus können die Container zurückgebaut und die Parkplatzanlage auf der Fläche des abgebrannten Altbaus realisiert werden. Der Förderantrag für die Teilnahme am Projektaufruf ‚Sanierung kommunaler Sportstätten‘ (SKS) wird entsprechend konkretisiert und fristgerecht zum 15.01.2026 bei der Förderstelle eingereicht.“

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