Wer möchte eine Patenschaft für eine gemeindliche Grünfläche übernehmen?

Tim Vollmer vom gemeindlichen Baubetriebshof freut sich, dass beispielsweise die Patenschaftsfläche am Krokusstieg von Familie Weinberg so gut betreut wird.

Wer eine „blühende Fantasie“ hat und diese auch gern umsetzen möchte, für den ist die Möglichkeit einer Patenschaft für eine gemeindliche Grünfläche interessant. „Wir haben bereits circa 150 Bürgerinnen und Bürger, die eine Patenschaftsfläche betreuen. Wir haben aber auch noch viele weitere verfügbare Flächen“, sagt Tim Vollmer vom Baubetriebshof, der für die Koordination der Patenschaften zuständig ist. „Die meisten von den Patinnen und Paten sind durch Zufall dazu gekommen. Wir hören immer wieder, dass diese Möglichkeit einfach noch nicht wirklich bekannt ist.“ Wie er erklärt, habe das Konzept für beide Seiten Vorteile: Anwohnerinnen und Anwohner können den Grünstreifen vor der Haustür so gestalten, dass er ihnen gefällt, und der Baubetriebshof wird entlastet. Bei der Vorbereitung der Fläche inklusive des Bodenaustauschs und der Beratung beim Pflanzkonzept steht Tim Vollmer Interessierten gern zur Seite. Auch stellt der Baubetriebshof den Grundstock an Pflanzen, die dann von den Patinnen und Paten gesetzt und später gepflegt werden.

Wie gut das Konzept funktioniert, zeigt beispielhaft eine Patenschaftsfläche im Krokusstieg. „Die Fläche grenzt direkt an unser Grundstück. Von daher ist es uns umso mehr ein Anliegen, dass sie optisch aufgewertet wird“, erklären Marina und René Weinberg, die die Patenschaftsfläche gemeinsam betreuen. „Die Patenschaft gibt uns die Möglichkeit, die Fläche aktiv zu gestalten und zu pflegen.“ Mit Tim Vollmer haben sie vereinbart, dass dort von der Gemeinde zwei immergrüne Rhododenren und ein blühender Bodendecker gekauft und gepflanzt werden, die das Ehepaar nun pflegt. Noch dazu haben die Weinbergs weitere Blumen und Stauden eingesetzt. Wie sie erklären, variiere der Aufwand für die Pflege je nach Bedarf und Lust: Man müsse im Sommer wässern und zudem gehe es darum, Unkraut zu zupfen, Verblühtes abzuschneiden und gegebenenfalls neue Blumen zu setzen. „Mein Mann hat viel Freude an der Gartenarbeit – und so noch mehr Platz zum Gestalten“, freut sich Marina Weinberg und ihr Mann René fügt hinzu: „Es ist schön, dass wir von den Nachbarinnen und Nachbarn sowie Passantinnen und Passanten viele sehr positive Rückmeldungen bekommen. Insbesondere nach der Neuanlage sagten viele, wie schön die Fläche jetzt aussehe und auch jetzt kommt es noch immer wieder vor, dass wir positiv darauf angesprochen werden.“

Wer ebenfalls Interesse an der Übernahme einer Patenschaft von einer gemeindlichen Fläche hat, kann sich gern bei Tim Vollmer per Telefon unter 04193-963 283 oder pe E-Mail an tim.vollmer@henstedt-ulzburg.de melden.

Zurück